120 Straßenkindern ein Zuhause geben

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Mo Obeid und Footvolley helfen armen Kindern in Rio und der Sport wird durch Olympia-Berichterstattung des ZDF berühmter

Am Freitag sahen Millionen von Zuschauern in der Olympia-Berichterstattung des ZDF auch die Footvolley-Spieler Mo Obeid, Jonas Reckermann, Helinho und Marcos, die bereits in Schwäbisch Gmünd für Furore sorgten.

Von Jörg Hinderberger SCHWÄBISCH GMÜND/RIO. Um 13.30 Uhr wurde es am Freitagnachmittag für die neue Trendsportart Footvolley interessant. Das ZDF-Fernsehen ließ es sich nicht nehmen, Footvolley zusammen mit dem Olympiasieger im Beachvolleyball, Jonas Reckermann (mittlerweile Spieler der deutschen Footvolley-Nationalmannschaft) zu präsentieren. In einem Showmatch zeigen die beiden deutschen Spieler, Mo und Jonas, dass sie mit den beiden brasilianischen Stars der Szene, Helinho und Marcos, durchaus mithalten können (11:15 endete dieses Match).

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Außerdem wurde über das Projekt „Kids of Rio“ von Mo Obeid gesprochen, die anstehende Footvolley-Weltmeisterschaft und die attraktive Sportart.

Zusammen mit seinem Spielpartner Joel Nißlein (Je Rome) aus Berlin wird sich Mo Obeid der weltweiten Konkurrenz aus 22 anderen Nationen vom 23. bis 28. August stellen. Joel, der letzte Woche noch sein Debut im Dress der Deutschen Beach-Soccer-Nationalmannschaft gab, spielt dieses Wochenende noch mit seinem Team Hertha BSC Beachsoccer um die Deutsche Meisterschaft mit.

Zurück zu Footvolley und Rio, hier wurde besonders Werbung für das wichtige Projekt „Kids of Rio“ gemacht. Auch Gmünds Oberbürgermeister Richard Arnold sammelte bereits für dieses Projekt während der Footvolley-Cups auf dem Marktplatz.

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Mo Obeid erklärt: „Zur Zeit betreue ich mit meinem Projekt in dem Armenviertel Jardim Gramacho 120 Straßenkinder. Jardim Gramacho ist die ärmste Favela in Brasilien. Auch als Müllfavela berühmt geworden, weil die Straßenkinder dort meistens ihr Essen aus der benachbarten Mülldeponie bekommen. Viele Kinder sterben deshalb an Infektionskrankheiten. Das Projekt bietet etwas Hoffnung. Es gibt jede Woche Essen, Trinken, Kleidung und Fußballtraining für die Kinder. Wir versuchen auch medizinische Versorgung zu leisten. Aber am allerwichtigsten ist Liebe und Zuneigung, weil die Kinder Tag und Nacht auf der Straße verbringen und Gewalt ausgesetzt sind. Außerdem bauen wir gerade ein Projekthaus, was uns ermöglicht, selbst zu kochen und den Kindern ein Zuhause zu bieten.“ Mo Obeid ist vor Ort in Rio mit einem sechsköpfigen Team, um das Projekt Tag und Nacht intensiv zu betreuen. „Wir sind auf Spenden angewiesen. Alles wird benötigt: Geld, Kleidung, Trainingsmaterialien. Wer helfen möchte, findet auf den Facebook-Seiten ,Kids of Rio’ oder ,Mo Obeid’ weitere Informationen“, äußert sich Mo Obeid.

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