12. Juni 2021

Was machen eigentlich die Vereine während der Social Distancing Phase? – Episode 1 aus Karlsruhe

Das Team aus Karlsruhe

Ähnlich wie bei vielen anderen Sportarten ist es aktuell um die Footvolleyszene etwas ruhiger geworden. Das bedeutet aber nicht, dass die Arbeit innerhalb der Vereine zum Stillstand gekommen ist. Auch wenn regionale sowie regionsübergreifende Treffen nur online oder mit max. zwei Personen stattfinden können und Training für viele bedeutet, sich durch die HIIT Workouts von Sascha Huber oder Pamela Reif zu quälen, bei denen weit und breit kein Ball in Sicht ist, liegt die Vereinsarbeit nicht brach. Wir wollten von den Clubs wissen, wie sie mit der Social Distancing Phase umgehen und welche Erwartungen sie für die Zukunft des Sports haben. In unserem ersten Interview haben uns die Jungs und Mädels aus Karlsruhe ein paar Fragen dazu beantwortet.

Wie strukturiert ihr eure interne Vereinskommunikation beim Karlsruher Turnverein (KTV) über den Winter unter den aktuellen Bedingungen?

Die Kommunikation mit dem Verein verläuft über regelmäßige Telefonate und E-Mails. Da wir uns mit der Footvolley-Abteilung immer noch im Aufbau befinden, hilft uns der Austausch mit den erfahreneren Leuten im Verein enorm. Die Kommunikation innerhalb unserer Abteilung findet über unsere WhatsApp-Gruppe statt. Dort werden Infos, Livestreams, aktuelle Stände zu verschiedenen Vorhaben usw. ausgetauscht.

Welche aktuellen Projekte im Verein bzw. in der Community stehen aktuell bei euch an?

Nachdem für uns regelmäßiges Wintertraining in der Beachhalle aufgrund von Fahrtzeiten/Hallenpreisen nicht möglich ist, haben wir uns vor Saisonende schon nach normalen Sporthallen im Raum Karlsruhe umgesehen, um so wenigstens auf zwei Indoortermine zu kommen. Im Moment steht noch die Begutachtung einer Halle aus, das nötige, eigene Equipment haben wir jetzt bestellt. Eine gemeinsame Reise nach Israel/Brasilien z.B. im Rahmen eines Trainingslagers, sobald die Reisebeschränkungen aufgehoben werden, ist in den Köpfen einiger Spieler*innen sehr präsent.

Wie habt ihr in den letzten Jahren über den Winter trainiert?

Zunächst waren wir unregelmäßig Gast in der Beachhalle in Bietigheim-Bissingen, was für uns aber eher immer unattraktiver geworden ist. Seit letztem Jahr trainieren wir im Winter mindestens 1x pro Woche – ab diesem Jahr eigentlich dann 2x pro Woche – in einer normalen Halle für jeweils 1,5h. Leider sind die Hallentermine, die man über die Stadt buchen kann, zeitlich immer nur sehr kurz gehalten, weswegen wir uns weiterhin umsehen.

Wie versucht ihr aktuell fit zu bleiben und den Faden zu Footvolley nicht komplett zu verlieren?

Es haben sich kleine Teams gebildet, die momentan mit Beachsocken der Kälte trotzen und ganz konform mit der Corona-Verordnung zu zweit ca. 2-3x pro Woche auf unserem Beachfeld trainieren. Wir versuchen immer mal wieder, unter Abstandshaltung, zusammen Übungen zu machen, da wir uns sehr nach dem gemeinsamen Training sehnen. Ansonsten bleibt einem ja nichts anderes übrig als sich mit Kräftigungsübungen/Laufen und intensiver Vorstellungsregulation (Stichworte: Wärme, Strand, Sonnenschein) individuell fitzuhalten.

Welche Erwartungen habt ihr für das kommende Footvolley Jahr?

Wie schon beschrieben haben wir große Lust gemeinsam an einem Trainingscamp teilzunehmen. Sollte sich die Lage auch in Deutschland verbessern, würden wir uns schon freuen, einfach nur wieder gemeinsam trainieren und spielen zu dürfen und so hoffentlich auch wieder die Jungs und Mädels aus den anderen Standorten zum Zocken zu uns einladen oder besuchen zu können. Mittelfristig werden wir weiter daran arbeiten die Bekanntheit Footvolley‘s in der Region voranzubringen, neue Spieler zu entwickeln und unser Spielniveau in Karlsruhe zu verbessern, um auch hier Spitzenfootvolley bieten zu können!

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für das Interview und viel Erfolg euch für die kommenden Monate!
Folgt den Karlsruhern gerne auf Instagram unter @footvolleykarlsruhe für mehr Infos!

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