3. März 2021

Was machen eigentlich die Vereine während der Social Distancing Phase? – Episode 4 aus Berlin

„Cheese“

Berlin steht wie keine andere deutsche Stadt für Vielfalt und Kultur. Dass eine Randsportart wie Footvolley hier ein zu Hause findet, ist daher keine große Überraschung. Aufgrund der zahlreichen zur Verfügung stehenden Indoor- und Outdoor-Beachfelder finden jährlich fantastische Footvolley-Events in der bevölkerungsreichsten Gemeinde Deutschlands statt. Mit Joel Nisslein trainiert auch der beste deutsche Spieler in der Hauptstadt, um genau zu sein bei der Footvolley-Abteilung von Hertha BSC Berlin. Da auch hier gezwungenermaßen die sportlichen Aktivitäten größtenteils ruhen, wollen wir auch von den Berlinern wissen, wie sie sich aktuell die eigentlich für Training vorgesehene Zeit vertreiben.

Wie strukturiert ihr eure interne Vereinskommunikation bei Hertha BSC über den Winter unter den aktuellen Bedingungen?

Überwiegend nutzen wir WhatsApp unter den SpielerInnen. Mit dem Verein selbst kommunizieren wir meistens über Mails und ab und zu mal übers Telefon . Mit befreundeten Vereinen aus dem Sandsport wie Beachsoccer oder Beachvolleyball wird der Kontakt auch gehalten, hier natürlich auch digital. Einige SpielerInnen von uns sind auch in regem internationalem Austausch, gerade dieser internationale Austausch macht den Sport so attraktiv. Der ein oder die andere trifft sich auch, um zu zweit etwas Altinha zu spielen.

Welche aktuellen Projekte im Verein bzw. in der Community stehen aktuell bei euch an?

Von der Stadt aus ist ein neues Beachareal an einem Strandbad geplant. Hier sind wir in den Planungen involviert. Das soll auch eine neue Trainingsstätte für den Sommer werden. Ansonsten kleiden wir uns ein, haben eine neue Betreuerin (Carolin Schultze) und planen die Trainings ab Frühjahr. Die Turniere haben wir im Hinterkopf, aber die Planungen dafür sind erstmal auf Eis gelegt.

Wie habt ihr in den letzten Jahren über den Winter trainiert?

Normalerweise können wir zwei Mal die Woche Pikivolley in der Halle auf hartem Untergrund spielen. Um Footvolley auf Sand zu spielen, haben wir ein gemeinsames Training in der Halle, diverse Spielrunden an den Wochenenden und individuelles Training in verschiedenen Gruppen in den Beachhallen in Berlin.

Wie versucht ihr aktuell fit zu bleiben und den Faden zu Footvolley nicht komplett zu verlieren?

Das ist schwer..In Brasilien herrscht noch reger Spielbetrieb und wir schauen uns deren Turniere an. Ansonsten eben die Sportarten, die übrig bleiben: Fitness; Ball hochhalten; Joggen – Hauptsache in Bewegung bleiben.

Welche Erwartungen habt ihr für das kommende Footvolley Jahr (national sowie internaional)?

2021 wird ein kompliziertes Jahr. Im Sommer werden hoffentlich nationale Rankings sowie internationales Reisen möglich sein. Eine EFVL Tour sehen wir aktuell nicht stattfinden, was natürlich für unsere ambitionierten SpielerInnen sehr schade ist. In erster Linie werden wir es aber wieder genießen einfach im Sand zu stehen und unserer Passion Footvolley zu folgen. Der Rest ist Schmuck.

Vielen Dank an Berlin für die Antworten und wir hoffen, dass ihr euch dieses Jahr doch noch mit einigen Turnieren schmücken dürft 😉

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